Wintereinbruch

Wintereinbruch: Israel.Hilfe für den Gazastreifen

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    Aufgrund des ungewöhnlich harten Wintereinbruchs und der Sturmschäden hat Israel in Kooperation mit internationalen Hilfskräften in den letzten Tagen Hilfslieferungen in den Gazastreifen gesandt.
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    IDF soldiers help Palestinian ambulance IDF soldiers help Palestinian ambulance : IDF Spokesperson
    Soldaten der ZAHAL befreien einen palästinensischen Krankenwagen (Foto: MFA)
     
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    Die Wassergesellschaft „Mekorot“ stellte vier Pumpen zur Verfügung, um in den überschwemmten Gebieten Wasser abzupumpen. Zudem wurden mehrere Hundert Tonnen Kochgas zur Verfügung gestellt und die Öffnungszeiten an den Grenzübergängen verlängert. Am Sonntag konnte dank israelischer Hilfe das Kraftwerk im Gazastreifen nach 50 Tagen Stillstand wieder in Betrieb genommen werden, nachdem knapp 500 000 Liter Diesel eingeführt wurden, die die Regierung Qatars zur Verfügung gestellt hatte. Im Westjordanland waren Soldaten der Verteidigungsstreifkräfte im Einsatz, um Dutzende Palästinenser zu befreien, die mit ihren PKW feststeckten.

    In Israel sorgte der Schnee für Strom- und Schulausfälle. Nach Angaben der israelischen Elektrizitätswerke sind noch immer 8000 Haushalte ohne Strom. Die zwischenzeitlich gesperrten Zufahrtsstraßen nach Jerusalem konnten mittlerweile wieder geöffnet werden. Auch wenn der Schneefall mittlerweile aufgehört hat, blieben am Montag in Jerusalem, in Safed, in Teilen Galiläas und im Westjordanland noch die Schulen geschlossen.

    Aufgrund des extremen Wetters musste die Jerusalemer Straßenbahn den Betrieb einstellen, der aber am Dienstag wieder aufgenommen werden soll. Die Hilfskräfte der Organisation „Magen David Adom“ mussten allein in Jerusalem mehr als 100 Personen versorgen, die auf Eis und Schnee ausgerutscht waren. Die Polizei rief die Bewohner dazu auf, nicht mit Privat-PKW in die Stadt zu fahren.

    Für Freude sorgt der Schnee vor allem bei Skibegeisterten, die sich am Montag zu Hunderten auf den Weg in das Skigebiet am Berg Hermon im Norden des Landes machten.

    (Ynet/Botschaft des Staates Israel, 16.12.13)
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