Jom Kippur

Jom Kippur - 26. September 2012

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    "Mögest Du (im Buch des Lebens) für ein glückliches Jahr eingeschrieben sein."

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    Es ist der einzige in der Bibel genannte Fastentag. Der Yom Kippur ist ein Tag, um über die eigenen Verfehlungen und Vergehen nachzudenken. Gläubige Juden beten an diesem Tag um Vergebung der Sünden zwischen Menschen und Gott und bereuen fehlerhaftes Handeln und Vergehen im zwischenmenschlichen Bereich.

    Die wichtigsten religiösen Vorschriften des Yom Kippur - lange Bittgottesdienste und ein 25-stündiges Fasten - werden selbst von vielen eigentlich säkularisierten Menschen befolgt.

    Würde und feierlicher Ernst des Yom Kippur in der Öffentlichkeit sind stärker ausgeprägt als bei anderen Festen, Rosh ha-Shana ausgeschlossen. Das Land kommt für 25 Stunden zu einem absoluten Stillstand.

    Alle Unterhaltungs- und Vergnügungsstätten sind geschlossen; Fernseh- und Radiosendungen werden eingestellt – sogar Nachrichten werden nicht gesendet; der öffentliche Verkehr ruht, die Flughäfen werden geschlossen und viele Straßenzüge abgesperrt.

    Es besteht ein gesellschaftlicher Konsens darüber, dass am Jom Kippur kein Auto gefahren wird. Für viele Säkulare, vor allem auch Kinder, ist der höchste Feiertag daher der Tag für ausgedehnte Fahrrad- oder Inlineskater-Ausflüge. Auch die Videotheken sind vor Yom Kippur traditionell gut besucht – viele säkulare Israelis sorgen sich ohne Fernsehprogramm vor Langeweile.

    An Yom Kippur wird auch des Yom-Kippur-Krieges, also des Überraschungsangriffs Ägyptens und Syriens auf Israel, am Yom Kippur 1973, gedacht.

    Anläßlich dieses Feiertages schließt die Botschaft am Dienstag, 25.9. um 13 Uhr. Am Mittwoch, 26. September bleilben die Botschaft und das Konsulat ganztägig geschlossen.
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