Fogel

Mörder von Itamar verurteilt

  • Familie Fogel (Fotos: privat)
     
    Während der Verlesung des Urteils lächelte der Angeklagte und antwortete lediglich in verächtlichem Tonfall auf die Fragen des Gerichts. Er zeigte keine Zeichen der Reue und erklärte im Gegenteil, er sei stolz auf seine Tat.
     
    Beide Angeklagten in dem Fall hatten zuvor Geständnisse abgelegt und schuldig plädiert. Ihrer Aussage nach hatten sie die Morde vor der Tat über zwei Wochen geplant.
     
    In der Stellungnahme des Gerichts hieß es: „Es handelt sich um einen Mörder ohne jede  Menschlichkeit, der während des gesamten Prozesses keine Reue über die Morde gezeigt hat."
     
    Der erste der beiden Angeklagten war im September letzten Jahres bereits zu fünf Mal lebenslänglich verurteilt worden.
     
    Während der Urteilsverkündung waren einige Aktivisten, unter ihnen auch ein Knessetabgeordneter, zugegen, die "Tod dem Mörder" in den Saal riefen. Sie wurden des Gerichtssaals verwiesen.
     
    Fünf Mitglieder der Familie Fogel waren im März in ihrem Zuhause in Itamar brutal im Schlaf ermordet worden. Die Mörder hatten damals die Eltern Ruth und Ehud Fogel, sowie ihre drei Kinder Yoav (11), Elad (4) und Hadas (drei Monate) getötet.
     
    (Globes, 16.01.12)
     
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