Die
Generalversammlung der Vereinten Nationen hat eine von Israel eingebrachte
Resolution zu Unternehmertum in Entwicklungsländern angenommen. 129 Staaten
stimmten für die Resolution, 31 dagegen und 9 enthielten sich.
Die
Resolution soll Gründungen unterstützen, die dann als Katalysator für
Entwicklung dienen sollen. Sie ruft dazu auf, Bedingungen zu schaffen, die das
Unternehmertum fördern, und bürokratische Hürden für die Unternehmensgründung
abzubauen.
Es
ist das erste Mal, dass die Vereinten Nationen eine Resolution zum Thema
Gründungen als Mittel zur Armutsbekämpfung und zur Schaffung von Wachstum und
Arbeitsplätzen verabschiedet haben. Israel hat die Resolution als Vorsitzende
einer Gruppe von beinahe 100 Staaten initiiert und eingebracht.
Bei
seiner Rede im Anschluss an die Abstimmung erklärte der Ständige Vertreter
Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor, unter anderem:
„Die Erfahrung Israels zeigt, dass Menschen die größten natürlichen Ressourcen
eines Landes sind. In nur sechs Jahrzehnten ist Israel von einem
Entwicklungsland zur Startup-Nation geworden. Wir haben mit dem Apfel-Anbau
angefangen und entwerfen jetzt das Design für Apple-Computer, früher haben wir Orangen
geerntet, jetzt produzieren wir Mobiltelefone für Orange. Wir haben mehr Startups pro Kopf als
jedes andere Land der Erde. Tel Aviv wurde vor kurzem zur gründerfreundlichsten
Stadt der Welt gekürt.
Diese
Erfolge sind kein Zufall. Sie sind das Ergebnis von enger Kooperation zwischen
Wirtschaft und Regierung – und einer Kultur, die Risiken schätzt,
Unternehmertum unterstützt und zum Ideenreichtum ermutigt.
Israels
Geschichte zeigt, dass, wenn man Stabilität will, man sein Volk stärken muss.
Wenn Sie Wohlstand wollen, investieren Sie in Ihre Bürger. Und wenn Sie
Nachhaltigkeit wollen, müssen Sie jedes Mitglied der Gesellschaft mit
einbeziehen – besonders Frauen und junge Menschen.
Dies,
vor allem, ist das Herzstück unserer Resolution.“
(Außenministerium des
Staates Israel, 08.12.12)