Er
erklärte unter anderem:
„[…]
In dem Monat seitdem wir uns das letzte Mal versammelt haben, um über Syrien zu
sprechen, hat das Assad-Regime weitere Tausende Unschuldiger abgeschlachtet und
wahllos Zivilisten – einschließlich Frauen und Kinder – unter Einsatz seiner
Artillerie, Panzer und sogar der Luftwaffe ermordet.
[…]
Es
ist klar, dass die syrischen Männer, Frauen und Kinder nicht die Opfer einer
Naturkatastrophe sind. Sie sind auch keine Kriegsopfer. Die syrischen Zivilisten
sind beabsichtigte Ziele eines brutalen Regimes und seiner Alliierten, die jedes
nur denkbare Verbrechen begehen würden, um Bashar al-Assad an der Macht zu
halten.
Iraner
unterstützen Assads Henker. Sie wurden nach Syrien geschickt, um das syrische
Regime am Leben zu halten und beteiligen sich an dem brutalen Abschlachten des
syrischen Volkes. […]
Während
der Sicherheitsrat in New York paralysiert bleibt, operiert der Terrorrat von
Assad in Damaskus skrupellos weiter. Als Berater sitzen Assad Ahmadinejad und
Nasrallah zur Seite, die ihm Ratschläge dazu geben, wie man das syrische Volk
noch effektiver abschlachten kann.
[…]
All
jene in diesen Hallen, die nach noch mehr Beweisen dafür fragen, dass die
Hisbollah eine Terrororganisation ist, frage ich: Worauf warten Sie noch? Die
Gruppe führt seit drei Jahrzehnten aktiv Terroranschläge durch. […]
Was
muss die Hisbollah noch tun, damit die Welt versteht, dass sie eine
Terrororganisation ist? Das Terrornetzwerk der Hisbollah erstreckt sich heute
von westafrikanischen Städten über Gemeinden in Südamerika bis hin zu Dörfern im
Libanon und Syrien. Wie viele Unschuldige müssen ihrem Terrorismus noch zum
Opfer fallen, bevor die Welt handelt?
[…]
Ich
möchte mich heute im Namen des israelischen und des gesamten jüdischen Volkes
direkt an das syrische Volk wenden. Ich weiß, dass unsere beiden Nationen eine
lange gemeinsame Geschichte des Konfliktes haben – und durch die Politik immer
noch getrennt sind. Doch Israel reicht den Menschen in Syrien
weiter seine Hand. Wir bieten Ihnen weiterhin humanitäre Hilfe, Lebensmittel und
Medikamente an.
Und
ich möchte diese Plattform heute einmal mehr nutzen, um Israels Hoffnung auf
eine bessere Zukunft für das syrische Volk Ausdruck zu verleihen, ja, für alle
Völker des Nahen Ostens – eine Zukunft der Freiheit, des Wohlstands und der
Toleranz, eine gerechtere, friedliche Zukunft.“
(Außenministerium
des Staates Israel, 03.08.12)
Der
Ständige Vertreter Israels bei den Vereinten Nationen, Botschafter Ron Prosor,
hat sich in einer Rede vor der Generalversammlung der UN zur aktuellen Lage in
Syrien geäußert.