Seit dem frühen Mittwochmorgen haben palästinensische Terroristen aus
dem Gazastreifen mehr als 60 Raketen auf israelisches Gebiet abgefeuert.
Die Raketen detonierten in den Bezirken Eshkol und Chof Ashkelon.

Drei
Menschen wurden Medienberichten zufolge verletzt, zwei von ihnen
schwer. Bei allen drei Verwundeten handelt es sich um ausländische
Arbeiter. Fünf Häuser wurden von den Raketen getroffen.

Der Schulunterricht wurde heute im Süden Israels abgesagt.
Diese Angriffe verschärfen die Lage im Süden Israels, der schon seit Wochen unter Beschuss aus dem Gaza-Streifen ist.
Die
Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben Angriffe gegen
Stellungen der Terroristen begonnen, von denen aus die Raketenangriffe
erfolgt waren.
Sieben Raketen wurden in der
Region um Ashkelon durch das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ abgefangen.
Präsident Shimon Peres, der sich
am Morgen zu einem Beileidsbesuch bei der Familie des ermordeten Soldaten
Majdi Halabi in
Daliyat al-Karmel aufhielt, äußerte sich dort auch zur Lage im Süden des
Landes. Peres erklärte:
„Leider wurde gestern ein Offizier von ZAHALverletzt, und ich wünsche
ihm und seiner Familie schnelle Genesung. Die Lage im Süden ist unerträglich.
Wir werden nicht tatenlos dasitzen, wenn wir beschossen werden. Wir würden uns
freuen, wenn Gaza aufgebaut wird und prosperiert, wir möchten den Einwohnern
von Gaza nicht schaden – doch ihre Führer müssen wählen, ob Gaza eine Stadt des
Aufbaus oder eine Stadt des Terrors sein soll, entweder wird gebaut oder
geschossen. Israel wird entschieden handeln, wenn das Leben seiner Einwohner in
Gefahr ist. Alle Einwohner des Südens haben genauso das Recht, nachts ruhig zu
schlafen wie die übrigen Einwohner des Staates Israel.“
(Ynet/Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 24.10.12)
weitere Informationen auf Ynet und der Seite der
Israel Defense Forces