Mehr als 1000 Raketen
wurden seit dem 10. November auf Israel abgefeuert, über 800 seit dem Beginn
der Operation "Wolkensäule" am 14. November. Die meisten Geschosse
landeten im Süden, bei dem drei Menschen aus Kiryat Malachi ums Leben kamen.
Der Raketenhagel wurde seit
dem Beginn der Operation gegen terroristische Ziele in Gaza fortgesetzt. Am
Abend des 14. November wurden 50 Grad Raketen auf den Süden Israels abgefeuert.
Mehr als 1000 Raketen seit
Samstag, den 10. November und mehr als 800 Raketen seit Mittwoch, den 14.
November. Die Abschussanlage "Iron Dome" hatte 300 Raketen abgefangen
und somit bewohnte Gebiete geschützt. Mindestens sieben Menschen wurden durch
einen direkten Einschlag der Geschosse in Ashkelon schwer verletzt und ein Auto
in Ofakim geschädigt.
Verluste auf israelischer
Seite: Bei einem Raketeneinschlag auf ein Wohnhaus in Kiryat Malachi, wurde die
25 jährige Mirah Malachi, der 49 jährige Aharon Smadja und der 24 jährige Itzik
Amsalem tötlich verletzt. Des Weiteren gab es sechs Schwerverletzte, acht
mittelschwere Verwundete und 119 mit leichten Verletzungen (einschließlich
sieben Soldaten). Darüber hinaus erlitten über 280 Menschen Traumata.
Raketen
und Mörser Angriffe 2001-2012
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Reichweite
der Raketen aus Gaza
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Zwei Mediengebäude der palästinensischen
und internationalen Presse wurden Samstag Nacht (17.11.) von den Israelischen
Streitkräften ZAHAL angegriffen. Dies führte zu heftiger Kritik von Seiten der
Palästinenser.
Hierbei sollte erwähnt werden, dass sich neben
den Satelliten und Antennen von Medienreportern auch Antennen der Hamas für
militärische Zwecke befanden. Der Angriff des ZAHAL richtete sich gegen das
palästinensische Mediengebäude, in dem sechs Menschen verletzt wurden, während
in dem Gebäude für internationale Medien niemand verletzt wurde.
Des Weiteren steht die Tötung von
Zivilisten in Kritik. In der Tat unternimmt der ZAHAL alles erdenklich
Mögliche, um Leid an der Bevölkerung zu verhindern. Aber bei einem Luftangriff
besteht die Gefahr auch Zivilisten zu treffen. Dies zeigte auch der Luftangriff
auf Libyen, was aber die moralische Rechtfertigung der Operation nicht mindert.
Die Gefahr Zivilisten zu treffen steigt
durch den Konflikt mit der Hamas, da sie ihre Raketen systematisch aus
besiedelten Gebieten abfeuern.
Die Zahl der verletzten Zivilisten erhöht
sich auch durch das Abfeuern palästinensischer Raketen, die ihre angepeilte
Reichweite nicht erreichen und noch im Gazastreifen detonieren.
(Quelle: MFA)
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