Der israelische
Innlandsgeheimdienst Shin Bet hat Verdächtige im Fall des Bus-Attentats in Tel
Aviv festgenommen.
Der Geheimdienst
verkündete, dass der Mann, der zuvor im Westjordanland gewohnt hat, wegen einer
Familienzusammenführung in Tayyibe lebten. Zuvor wurde er von einer Terrorzelle
in Beit Liqya bei Ramallah rekrutiert, um einen Anschlag in Tel Aviv
durchzuführen.
Der Mann wurde innerhalb von
Stunden nach dem Attentat festgenommen. Der mutmaßliche Terrorist wurde bei
einer gemeinsamen Operation von Shin Bet und der IDF gefasst.
Die Mitglieder der
Terrorzelle haben den Sprengstoff mit einem Auto nach Tel Aviv gebracht, das
dem Arbeitgeber des Verdächtigen gehörte. Der Arbeitgeber, ein Bewohner von
Ost-Jersualem, hatte keine Kenntnis von den Plänen.
Nach den Angaben des Shin
Bet, legte der Verdächtige die Bombe in den Bus und rief anschließend den
Kommandanten der Terrorzelle an, der die Bombe mit einem Mobiltelefon zündete.
Es wird nach weiteren Verdächtigen gesucht. Während des Verhörs haben die
Mitglieder der Terrorzelle, die der Hamas und dem islamischen Jihad angehören,
zugegeben, dass sie die Sprengsätze präpariert und Tel Aviv als Ziel ausgewählt
haben. Für den Anschlag wurden Mobiltelefone beschaffen, die später als Zünder
dienen sollten.
Kurz vor Mittag ist die Bombe
in der Busline 142 auf der Shaul Hamelech Straße hochgegangen, welche sich in
der Nähe des Verteidigungsministeriums befindet. Unter den 29 Opfern befinden
sich ein Schwerverletzter, ein mittelschwer Verwundeter und weitere
Leichtverletzte.
Der Geheimdienst bestätigte,
dass der Anschlag als Vergeltung der Operation "Säule der
Verteidigung" in Gaza folgte.
(Quelle: Ynet 23.11.2012)