Zur Sondersitzung des UNHRC

Zur Sondersitzung des UNHRC

  •    
    ​Der Beschluss des UN-Menschenrechtsrates, die israelische Militäroperation in Gaza von einem Untersuchungsausschuss prüfen zu lassen, wurde vom Büro des Ministerpräsidenten zurückgewiesen.​
  • icon_zoom.png
    Ambassador Eviatar Manor addresses the UN Human Rights Council Ambassador Eviatar Manor addresses the UN Human Rights Council : Israel Mission to the UN, Geneva
     
     
    Der Beschluss des UN-Menschenrechtsrates, die israelische Militäroperation im Gazastreifen von einem Untersuchungsausschuss prüfen zu lassen, ist vom Büro des Ministerpräsidenten zurückgewiesen worden: „Diese Entscheidung des UNHRC ist eine Farce und sollte von allen anständigen Menschen abgelehnt werden.“
     
    Anstatt die Kriegsverbrechen der Hamas zu beleuchten, rufe der UN-Menschenrechtsrat zur Untersuchung Israels auf. Durch das Versagen des Rates, die Hamas für den Missbrauch seiner Bevölkerung anzuklagen, sende der UN-Menschenrechtsrat das Signal an die Hamas und andere Terrororganisationen, dass dieser Missbrauch von Zivilisten als menschliche Schutzschilder eine effektive Strategie sei.
     
    Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Botschafter Eviatar Manor, sprach während der Sitzung vor dem UN-Menschenrechtsrat: „Die Einberufung dieser Sondersitzung ist der typische Kniescheibenreflex dieses Rates, wenn Israel sich verteidigt. Die Mitglieder dieses Rates, die eine Sondersitzung verlangen, sind selbst keine Vorbilder in Menschenrechtsfragen. […] Angesichts von 2.000 Raketen, die auf Tel Aviv, Jerusalem und Beer Sheva niederregnen und mörderischen Tunnelsystemen – was können lebensbejahende Israelis sonst tun, als sich zu verteidigen?“
     
    Manor benannte in seiner Rede die Kriegsverbrechen der Hamas und fragte: „Und dieser Rat setzt sich zusammen, um über Israel zu urteilen? Es kann keine moralische Symmetrie geben zwischen einer Terrororganisation und einer Demokratie, die sich verteidigt. Frau Präsidentin, Hohe Kommissarin, im Verteidigen der Menschenrechte der Israelis sind dieser Rat und Sie auf bedrückende Weise gescheitert.“
     
    Er betonte darüber hinaus, dass „dieser Rat die Orientierung verloren hat. Diese Sondersitzung ist irreführend, schlecht durchdacht und kontraproduktiv gegenüber den Bemühungen, die Kampfhandlungen zu beenden. Die Resolution, die vor Ihnen liegt, ist absolut unausgewogen, asymmetrisch und destruktiv. Sie gießt Öl ins Feuer. Sie belohnt die terroristischen Aggressoren und bestraft die Seite, die reagiert, um ihre Bevölkerung zu schützen.“
     
    Die Hamas und andere weltweit agierende terroristische Organisationen aufzählend, beendete Manor seine Rede mit den Worten: „Was dieser Rat tun kann, ist diese einseitige Resolution zurückzuweisen und dagegen zu stimmen. Was dieser Rat nicht tun kann, ist Israels Recht auf Selbstverteidigung zu stoppen.“  
     
    (Büro des Ministerpräsidenten des Staates Israel/UN-Vertretung des Staates Israel in Genf, 23.07.14)
     
DruckenDruckversion
  
Einem Freund mailen
  
Bookmark and Share