Shana tova!

Shana tova!

  •   Ein frohes Jahr 5774
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    Der israelische Botschafter Yigal B. Caspi und das gesamte Team der israelischen Botschaft in Bern wünscht Ihnen herzlich: Shana tova u-metuka! Ein gutes, süsses neues Jahr 5774.

     

    Die Botschaft und das Konsulat bleiben während Rosh ha-Shana (Neujahr) und Sukkot (Laubhüttenfest) geschlossen. Dies betrifft die folgenden Daten:

    5. / 6. September 2013

    19. / 20. September 2013

    26. / 27. September 2013

     

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    Grusswort von Präsident Shimon Peres:

     

    Liebe Freunde,

     
    ich schätze mich glücklich, den jüdischen Gemeinden in der Welt in meinem Namen sowie im Namen des israelischen Volkes die besten Wünsche zum neuen Jahr zu übersenden – anlässlich eines neuen Anfangs, der, so bete ich, Frieden, Stabilität, Wirtschaftswachstum und Chancen auf neue Errungenschaften bringen wird.
     
    Mit Beginn von Rosh HaShana und als Omen des Optimismus für das kommende Jahr sind Palästinenser und Israelis wieder an den Verhandlungstisch zurückgekehrt. In dieser Zeit der Hoffnung beten wir, dass diese Bemühungen die lang ersehnten Ergebnisse bringen werden und uns die Früchte des Friedens genießen lassen, mit Hoffnung in unseren Herzen auf eine hellere Zukunft für uns alle.
    Im Nahen Osten muss sich nun der Staub, den die dramatischen Veränderungen in unserer Region aufwirbelten, setzen. Wir hoffen, dass die Phase der Instabilität für unsere Nachbarländer in der ersehnten Freiheit und in Wohlstand mündet und dass eine vielversprechende Dämmerung über diesem Teil der Welt aufgehen möge.
     
    In diesen turbulenten Zeiten ist Israel eine Insel der Stabilität in einem See der Unsicherheit und wird auch weiterhin stark den Widrigkeiten trotzen – sei es der Terror, Irans Nuklearbestrebungen oder Raketenangriffe auf unsere Bürger. Unsere Gebete für eine ruhige See gehen Hand in Hand mit dem unbeugsamen Schild, das wir um unsere Insel aufrecht halten.
     
    Israel hat sich bis heute nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht sondern strebt neuen Horizonten in Wissenschaft, Technologie und Medizin entgegen, sich auf unsere außergewöhnlichen menschlichen Fähigkeiten stützend, die dieses Streben anleiten. Wir haben in diesen Bereichen ein noch stärkeres Profil ausgebildet, indem wir aufregende innovative und kreative Durchbrüche erreicht und Lösungen für Themen wie Wasser und Nahrungsknappheit gefunden haben, die den Gesellschaften, die unter Dürre und anderen schweren Umweltbedingungen leiden, erheblich helfen werden. Dazu kommt Israels Vorreiterrolle in der Gehirnforschung, die unser Leben verändern wird und bemerkenswerte Entdeckungen in der Weltraumforschung und in der Meeresforschung, die ein Licht auf manche der vielen Geheimnisse unserer Erde werfen werden.
     
    Während noch viele Herausforderungen vor uns liegen, sind wir uns unserer Stärke sicher und sind unserer Bestimmung stärker denn je verpflichtet, ein zum Wohle aller beitragendes Land zu sein. Das Band, welches die jüdischen Gemeinden mit Israel verbindet, sowie der Leitsatz, füreinander verantwortlich zu sein, erinnern uns daran, dass wir in unserer Mission nicht allein sind. In unseren Bestrebungen ist das Engagement der jungen Generation essentiell und wir hoffen, dass sich jeder junge Mensch unserer Reise in eine bessere Zukunft anschließt. Gemeinsam müssen wir uns für eine bessere Welt einsetzen – Tikkun Olam – und für ein Israel, in dem moralische Werte für unseren Lebensweg das Fundament bilden.
     
    Aus Jerusalem wünsche ich allen Jüdischen Gemeinden in der Welt ein Jahr des Friedens, der Freude, guter Gesundheit und des Wohlstands.
     
    Shana Tova U’Metuka!
     
    Shimon Peres
     
    Das Grußvideo des Präsidenten findet sich unter:
    https://www.youtube.com/watch?v=WnIUSrYYL0E
     
     
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    Grusswort von Ministerpräsident Benjamin Netanyahu:
     
     GovXShortDescription
    Ich möchte den Jüdischen Gemeinden in der Welt ein sehr glückliches Rosh HaShana wünschen. Ich hoffe, das neue Jahr wird dem jüdischen Volk überall Sicherheit, Erfolg und Frieden bringen. Das neue Jahr ist natürlich eine Zeit um inne zu halten, es ist eine Zeit für Reflektion, und wenn wir auf das vergangene Jahr zurückschauen, gibt es zahlreiche Errungenschaften, auf die wir stolz sein können.
     
    Erst in der letzten Woche haben wir solche erlebt. Wir haben den Satelliten Amos 4 installiert – dazu muss man wissen, dass Israel eines der sehr wenigen Länder ist, das diese Fähigkeit habt. Dies ist nur ein weiterer Beweis für Israels technologisches Können. Heute bieten israelische Technologie und Innovation weltweit gefragte Produkte, und das trotz der Weltwirtschaftskrise. Israel sticht auch in anderen Bereichen heraus. Unsere junge Generation gibt uns steten Anlass, stolz zu sein.
    Israelische Schüler haben unzählige Preise in internationalen Wettbewerben gewonnen, darunter Gold-, Silber- und Bronzemedaillen bei der Wissenschafts- und Computerolympiade. Diese intellektuellen Wettkämpfe sind von großer Bedeutung und ich denke, es ist auch ein relevanter Indikator, dass israelische Youngster in der westlichen Welt führend in Naturwissenschaften sind.
     
    Während einer Zeit, in der der Rest unserer Region beispielloses Chaos, Gewalt und Extremismus erlebt, haben wir in Israel Wahlen abgehalten und eine neue Regierung gebildet. Ich bin stolz, als Ministerpräsident zu dienen. Wir bilden eine Oase der Demokratie, Stabilität, Toleranz und Freiheit, wo die Rechte aller – und für alle gleich - geschützt sind.
     
    Natürlich stehen wir auch vor vielen Herausforderungen.
     
    Wir müssen gewährleisten, dass unsere Wirtschaft weiter wächst und dass alle Israelis davon profitieren.
     
    Wir bemühen uns um Frieden mit den Palästinensern, der ein echter und nachhaltiger Friede sein soll, der nicht nach einer Zeremonie nach dem Abkommen kollabiert, während wir auch unsere Sicherheit gewährleisten müssen. Wir wollen einen wirklichen, authentischen und andauernden Frieden und der muss in einer Anerkennung Israels als jüdischer Staat und in unserer Sicherheit verankert sein. Das ist es, was notwendig ist.
     
    Wenn wir uns nun umschauen, sehen wir die Situation in Syrien, die große Sorge bereitet, eine große Tragödie darstellt und die wir genau beobachten. Und während wir nicht in die interne Situation Syriens involviert sind, werden wir uns im Falle eines Falles entschlossen verteidigen und unsere Bürger schützen. Niemand sollte unsere Entschlossenheit anzweifeln.
     
    Und zugleich sehen wir auch, dass Iran sein Nuklearprogramm vorantreibt, das eine große Bedrohung für uns darstellt, aber auch für die Region und den Frieden auf der Welt. Irans Atomprogramm muss gestoppt werden. Wir können einfach nicht zulassen, dass das gefährlichste Regime der Welt die gefährlichste Waffe der Welt hat. Wir wissen zu gut, was geschehen kann.
     
    Angesichts dieser und anderer Herausforderungen habe ich keinen Zweifel, dass die jüdischen Gemeinden weiterhin an der Seite Israels stehen werden, so wie Israel weiterhin für alle Juden in der Welt da sein wird, denn die jüdische Einheit ist eine Hauptquelle für unsere kollektive Stärke, und gemeinsam ist uns keine Herausforderung zu groß. Als wir gemeinsam handelten, haben wir der Geschichte getrotzt, haben wir große Hürden überwunden und Israel zu einem blühenden, fleißigen, erfolgreichen, modernen, fortschrittlichen Land geworden und man kann weit nach Osten und weit nach Westen schauen um zu sehen, dass Israel ein Leuchtturm der Stabilität, der Moderne und des Erfolgs darstellt. Dies haben wir geschaffen, weil wir vereint sind, und ich glaube, dass wir gemeinsam noch Vieles für das jüdische Volk und die Welt erreichen können.
     
    Nun, da wir im Kreise der Familie und Freunde das neue Jahr begrüßen, wünsche ich Ihnen allen ein frohes neues Jahr. Wir sagen shana tova u metuka, das heißt ein gutes und süßes Jahr – haben Sie beides.
     
    Shana tova!
     
    Das Grußvideo des Ministerpräsidenten findet sich unter:
     
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