Peres trifft arabische Kommunalvertreter

Peres trifft arabische Kommunalvertreter

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    Präsident Shimon Peres und Innenminister Gideon Sa`ar haben sich am vergangenen Montag mit Vertretern der größten arabischen Kommunen Israels getroffen.

    ​Auf der Tagesordnung standen vielfältige Themen wie Stadtplanung, Wohnungsnot und Finanzierungshilfen für die Kommunen. Zu Beginn des Gesprächs betonte Präsident Peres die herausragende Verantwortung, die die Bürgermeister für die Bürger hätten. Peres sagte: „Ein Bürgermeister ist für jeden einzelnen Bürger seiner Stadt verantwortlich und ich weiß, wie engagiert Sie bei Ihrer Arbeit sind und wie schwer es ist, dafür zu sorgen, dass Einwohner zufrieden sind. Ich bin froh, Sie heute hier empfangen zu dürfen und zu hören, welche Themen Sie beschäftigen. Ich wünsche mir von Ihnen als Bürgermeister eine Vision davon, wie sich Ihre Städte sich in den nächsten 40 Jahren entwickeln sollen. Unsere Aufgabe ist es, Sie dabei nach Kräften zu unterstützen. In Israel leben heute etwa eineinhalb Millionen arabische Staatsbürger und wir müssen dafür Sorge tragen, dass sie sich nicht im Stich gelassen fühlen. Es ist unsere Pflicht, für vollständige Gleichberechtigung zu sorgen und gegen Diskriminierung vorzugehen. Ich bin stolz auf die arabischen Bürger Israels.“

    Im weiteren Verlauf des Gesprächs betonte Präsident Peres, dass vollständige Gleichberechtigung auch Gleichberechtigung auf dem Arbeitsmarkt bedeuten müsse. Es sei das erklärte Ziel, beispielsweise Hi-Tech-Parks verstärkt in der Nähe der arabischen Zentren anzusiedeln. Minister Sa`ar berichtete von dem Programm „Man-Tec“ („Grand-Tec“), mit dem gezielt arabische Ingenieure in Hi-Tech-Unternehmen eingebunden werden sollen. Als erfolgreiches Beispiel nannte er den von Stef Wertheimer in der Nähe Nazareths errichteten Technologiepark. Der Minister sagte: „Die Regionalentwicklung auf dem Gebiet der Hi-Tech, die die Bewohner vor Ort in die Technologiebranche einbindet, ist der Schlüssel, um die Lebensqualität und die Ausbildung der jungen Generation zu verbessern.“
    (Präsidialamt, 09.07.13)
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