Operation Schutzlinie in Zahlen

Operation Schutzlinie in Zahlen

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    Die Operation "Schutzlinie" wurde mit dem Ziel begonnen, die vom Gazastreifen ausgehenden Terrorangriffe zu beenden.​
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    Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) hatten die Militäroperation mit dem Ziel begonnen, die Terrorangriffe zu beenden, die vom Gazastreifen ausgehen. In den drei Wochen vor Beginn der Operation am 8. Juli feuerten Terroristen 250 Raketen, die Israels Ballungsräume erreichen können und die Leben von 3,5 Millionen Israelis gefährden. Mehr als eine halbe Million Israelis hat weniger als 60 Sekunden Zeit, einen Schutzraum aufzusuchen, nachdem die Sirene ertönt. Zehntausende Israelis haben dafür sogar nur 15 Sekunden Zeit.
     
    Die Bedrohung durch Raketen
     
    ZAHAL begann mit der Militäroperation als Reaktion auf den unaufhörlichen, wahllosen Raketenbeschuss auf israelische Zivilisten aus dem Gazastreifen.
     
    Zwischen dem 8. Juli und 5. August
     
    ·         feuerten Terroristen aus dem Gazastreifen 3360 Raketen auf Israel.
    ·         schlugen 2303 Raketen in Israel ein.
    ·         schlugen 115 Raketen in Wohngebieten ein.
    ·         wurden 584 Raketen vom Raketenabwehrsystem „Eisenkuppel“ (Iron Dome) abgefangen.
    ·         schlugen 119 Raketenabschüsse fehl.
    ·         landeten 475 Raketen innerhalb des  Gazastreifens.
     
    Nach israelischen Geheimdienstinformationen waren Terroristen im Gazastreifen vor Beginn der Operation im Besitz von ungefähr 10.000 Raketen. Ein Drittel dieser Raketen wurde auf Israel abgefeuert und ein weiteres Drittel von Einheiten von ZAHAL zerstört.
     
    Die Bedrohung durch Tunnel
     
    Am 17. Juli begaben sich Bodentruppen von ZAHAL in den Gazastreifen, um das unterirdische Tunnelnetzwerk zu orten und zu zerstören, das von der Hamas genutzt wird, um nach Israel einzudringen und Israel anzugreifen.
     
    Zwischen dem 17. Juli und 5. August zerstörten Einheiten der ZAHAL 32 Tunnel.
    14 dieser Tunnel führten nach Israel.
    2 Tunnel hatten Zugänge, die 300 bis 500 Meter von der Grenze zu Israel entfernt waren.
     
    Missbrauch ziviler Infrastruktur durch die Hamas
     
    Die Hamas missbraucht Zivilisten und zivile Gebäude im Gazastreifen für terroristische Zwecke. Dieser Missbrauch stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen internationales Recht dar.
     
    Zwischen dem 8. Juli und 5. August:
     
    ·         feuerten Terroristen 597 Raketen aus zivilen Einrichtungen im Gazastreifen.
    ·         wurden etwa  260 Raketen aus Schulen abgefeuert.
    ·         wurden etwa 160 Raketen aus religiösen Stätten, inklusive Moscheen, abgefeuert.
    ·         wurden etwa 127 Raketen von Friedhöfen aus abgefeuert.
    ·         wurden etwa 50 Raketen aus Krankenhäusern abgefeuert.
     
    ZAHAL nahm Terrorstätten im ganzen Gazastreifen ins Visier
     
    Es war eines der Hauptziele der Operation „Schutzlinie“, den militärischen Ressourcen der Hamas und anderer Terrororganisationen im Gazastreifen einen schweren Schlag zu versetzen und damit die Gefahren für Israels nationale Sicherheit zu eliminieren.
     
    Zwischen dem 8. Juli und dem 5. August haben Einheiten von  ZAHAL zu Luft, zu Wasser und an Land 4.762 terroristische Stätten im gesamten Gazastreifen getroffen, darunter:
     
    ·         1.678 Raketenabschussstellen
    ·         977 Kommando- und Kontrollzentren
    ·         237 militärische Verwaltungseinrichtungen
    ·         191 Waffenlager und –produktionsstätten
    ·         144 militärische Ausbildungslager
    ·         1.535 andere Terrorstätten
     
    Vom 8. Juli bis zum 5. August nahm ZAHAL Terroristen im Gazastreifen ins Visier, die für die Planung und Ausführung von Angriffen auf israelische Soldaten und Zivilisten verantwortlich sind. Darunter waren:
     
    ·         mindestens 253 Terroristen der Hamas
    ·         mindestens 147 Terroristen des Palästinensischen Islamischen Jihad
    ·         mindestens 65 Terroristen verschiedener kleinerer Terrororganisationen
    ·         mindestens 603 Terroristen unbekannter Zugehörigkeit
     
    Zusätzlich dazu wurden 159 Terrorverdächtige von israelischen Sicherheitskräften befragt.
     
    Lieferungen von Hilfsgütern in den Gazastreifen
     
    Trotz der andauernden Angriffe, auch auf den Grenzübergang Kerem Shalom, setzte ZAHAL die Überstellung von tausenden Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen auch während der Operation „Schutzlinie“ fort.
     
    Vom 8. Juli bis zum 5. August
     
    ·         überstellte ZAHAL 1.856 Lastwagen mit 40.550 Tonnen Gütern in den Gazastreifen, sowie
    ·         37.178 Tonnen Nahrungsmittel
    ·         1694 Tonnen humanitäre Güter
    ·         1029 Tonnen Medizin und medizinisches Material
     
    Die Operation „Schutzlinie“ hat den Terroristen im Gazastreifen erfolgreich einen schweren Schlag versetzt. Das unterirdische Terrornetzwerk wurde außer Kraft gesetzt und die Ruhe für den Süden Israels wiederhergestellt. Ganz Israel ist nun sicherer.
     
    (Israelische Verteidigungsstreitkräfte, 05.08.14)
     
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