Israel am WEF in Davos

Israel am WEF in Davos

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    ​Israel ist am diesjährigen World Economic Forum gut vertreten. Premierminister Netanyahu, Präsident Peres und Justizministerin Livni reisten nach Davos. Ein Schwerpunkt liegt auf der Betonung der innvativen Führungsrolle Israels.
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    Premierminister Netanyahu trifft sich in Davos mit der Präsidentin des Yahoo-Konzerns, Marissa Mayer, und dem Vizepräsidenten von Google, Nikesh Arora. Dabei betont er den israelischen Erfindergeist und Israels Führungsrolle im Bereich High-Tech, um eine erweiterte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit beiden Unternehmen voranzubringen.
     
    Darüber hinaus hielt Netanyahu am 23. Januar eine Rede vor dem Forum, die Sie hier anschauen können: zum Video Er sagte: "Ich nenne Israel die Innovationsnation. Die Zukunft gehört denen, die innovativ sind".

    Weiterhin besucht Netanyahu verschiedene Sessions zu den Themen IT und Cyber-Industrie, hält Arbeitsgespräche mit dem australischen Premierminister Tony Abbott, dem mexikanischen Präsidenten Enrique Pena Nieto und anderen Präsidenten und Regierungsvertretern ab, mit dem Ziel, die wirtschaftlichen Kooperationen auszubauen.


    Auch Präsident Peres trifft zahlreiche Vertreter von Regierungen und Unternehmen zu Gesprächen, darunter die Präsidenten Aserbaidschans und der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, sowie unter anderen die Präsidenten der Unternehmen CISCO, Yandex, Philips, Goldman Sachs und JP Morgan.

    Am Freitag (24.01.) wird eine Sondersitzung unter der Leitung des Gründers und Geschäftsführers des Forums, Klaus Schwab, abgehalten, in der das Plenum Präsident Peres für seine Verdienste um das Forum in den letzten Jahrzehnten ehren wird.

    Am Donnerstagmorgen (23.01.) gab Peres eine Pressekonferenz.
    Nach der Rede des iranischen Präsidenten Rouhani sagte Premierminister Netanyahu dazu:

    Ministerpräsident Benjamin Netanyahu nahm heute zur Rede des iranischen Präsidenten Rouhani beim Weltwirtschaftsforum in Davos Stellung. Netanyahu sagte: „Rouhani führt die iranische Täuschungsshow fort.
    Rouhani verurteilt das Töten unschuldiger Zivilisten, doch Dutzende unschuldiger Zivilisten wurden zuletzt im Iran hingerichtet.
    Rouhani spricht über eine positive Einstellung zu neuer Technologie, doch er hindert die Iraner am freien Zugang zum Internet.
    Rouhani spricht über Frieden mit den Ländern des Mittleren Osten, doch selbst heute noch weigert er sich, die Existenz des Staates Israel anzuerkennen und sein Regime ruft täglich zur Zerstörung des Staates Israel auf.
    Rouhani behauptet, der Iran verfolge kein Atomprogramm zu militärischen Zwecken, doch der Iran baut weiter an seinen Zentrifugen und einem Schwerwasserreaktor, und bewaffnet sich mit Interkontinentalraketen, die einzig für Atomwaffen bestimmt sind.
    Rouhani gab vor einem Jahrzehnt zu, den Westen getäuscht zu haben, um das iranische Atomprogramm voranzutreiben. Er tut dies immer noch. Das Ziel der iranischen Ayatollah-Regimes, das sich hinter dem Lächeln Rouhanis verbirgt, ist es, eine Lockerung der Sanktionen zu erreichen, ohne das Atomprogramm einstellen zu müssen.
    Darum sollte sich die internationale Gemeinschaft nicht täuschen lassen und den Iran davon abhalten, die Möglichkeit zur Produktion nuklearer Waffen zu erlangen.“
    (Außenministerium des Staates Israel, 22./23.01.14)
     
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