Hamas-Chef ruft zu weiterem Widerstand auf

Hamas-Chef ruft zu weiterem Widerstand auf

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    Zwischen dem 6. und 8.  Dezember hat die Hamas eine Reihe von Veranstaltungen abgehalten, um ihrer Gründung vor 25 Jahren zu gedenken. Das zentrale Ereignis hierbei war eine Parade, an der Hundertausende Anhänger der Terrororganisation teilnahmen. Unter anderem wurde das riesige Modell einer M75-Rakete zur Schau gestellt, wie sie während der Operation Wolkensäule auf Israel abgefeuert worden war. 
     
    Die Hauptrede auf der Veranstaltung hielt der politische Kopf der Hamas, Khaled Mashal, der zum ersten Mal in den Gazastreifen gereist war. Mashal hielt eine Hetzrede, in der er immer wieder den sogenannten „Widerstand“ (Terrorismus) lobte und gegen Israel zu Felde zog. Unter anderem schlug er dem Vorsitzenden der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA), Mahmud Abbas, vor, sich mit der Hamas zusammenzutun, um einen neuen Plan für den „Widerstand“ zu implementieren. 
     
    Zentrale Punkte in der Rede Mashals waren: 
    „Palästina zu befreien, ganz Palästina, ist eine Pflicht, ein Privileg und ein Ziel. Es liegt in der Verantwortung des palästinensischen Volkes und der islamischen Nation […] der Jihad und der bewaffnete Widerstand sind der wahre und einzig richtige Weg zur Befreiung und zur Wiederherstellung unserer Rechte.“
     
    „Palästina vom [Jordan]-Fluss bis zum [Mittel-]Meer, von Norden nach Süden [d.h., ganz Israel] – ist unser Land und unser Recht und unsere Heimat. Nicht das kleinste Stück davon wird aufgegeben werden. Palästina war und ist arabisch und islamisch. Da Palästina uns gehört und es das Land der Araber und des Islam ist, ist es undenkbar, dass wir die Legitimität der israelischen Besatzung anerkennen würden. […] Palästina gehört uns und nicht den Zionisten. […] Gaza und das Westjordanland können Haifa, Jaffa, Beer Sheva und Safed nicht aufgeben.“
     
    „Israel hat kein Recht auf Jerusalem.“
     
    Auch der Ministerpräsident der Hamas, Ismail Hanniya, sprach bei der Veranstaltung. Unter anderem schwor er beim Namen Allahs, dass nicht einmal der kleinste Hinweis auf Israel überleben würde – „nicht in Gaza, nicht im Westjordanland, nicht in Jerusalem und nicht im ‚historischen Palästina‘.“
     
    (Außenministerium des Staates Israel, 10.12.12 / Photo: Reuters) 
     
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