Zeittafel

Zeittafel

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    David Ben-Gurion und Konrad Adenauer in Ben-Gurions Bibliothek in Sde Boker 1966. David Ben-Gurion und Konrad Adenauer in Ben-Gurions Bibliothek in Sde Boker 1966.
     
     
    Stand: Februar 2016
     
    Bei den gegenseitigen Besuchen sind nur diejenigen der amtierenden Staatsoberhäupter und Regierungschefs aufgeführt.
    Weitergehende Informationen zu den Staatsbesuchen können im entsprechendem Zeitraum in unserem Newsletter-Archiv recherchiert werden.

    Einen illustrierten Zeitstrahl mit weiterführenden Links finden Sie auch hier​

     

     
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    14. Mai 1948

    Im Stadtmuseum von Tel Aviv proklamiert David Ben-Gurion den Staat

    Israel. Erst wenige Stunden zuvor hatte das britische Mandat über Palästina

    geendet. Wenige Stunden danach erkannten die USA und die Sowjetunion

    den neuen Staat an.

     

    23. Mai 1949

    Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wird in Bonn verkündet,

    die Bundesrepublik somit konstituiert. Ursprünglich „nur“ als Provisorium

    bis zu einer Wiedervereinigung gedacht, wurde das Grundgesetz nach

    der Wiedervereinigung 1990 endgültig zur Verfassung Deutschlands.

     

    27. September 1951

    In seiner Regierungserklärung bekennt sich Bundeskanzler Konrad Adenauer

    ausdrücklich zu den „unsagbaren Verbrechen“, die „im Namen des deutschen

    Volkes“ an Juden begangen worden sind und die „zur moralischen

    und materiellen Wiedergutmachung verpflichten“.

     

    10. September 1952

    In Luxemburg unterzeichnen der israelische Außenminister Moshe Sharett

    und der deutsche Bundeskanzler Konrad Adenauer das so genannte Luxemburger

    Abkommen. Es regelte deutsche Entschädigungsleistungen für

    die Ermordung der Juden in der NS-Zeit. Gegen das Abkommen gab es

    sowohl in Israel als auch in Deutschland heftigen Widerstand.

     

    2. Juli 1953

    In Köln wird die Israel-Mission eröffnet. Sie dient der Vorbereitung der Aufnahme

    von diplomatischen Beziehungen und der Abwicklung der deutschen

    Wiedergutmachungsleistungen gemäß dem Luxemburger Abkommen.

     

    29. September 1953

    Hermann Maas, ein protestantischer Pfarrer aus dem Schwarzwald, wird als

    erster christlicher Deutscher o.ziell vom Staat Israel zu einem mehrmonatigen

    Besuch eingeladen. Er hatte deutschen Juden während des Nationalsozialismus

    zur Flucht verholfen. 1964 verleiht Israel ihm den Ehrentitel

    „Gerechter unter den Völkern“.

     

    1. Dezember 1955

    Im Zusammenhang mit der schrittweisen Annäherung Israels und Deutschlands

    schlägt Innenminister Israel Bar-Yehuda vor, die Beschränkungen

    bezüglich der deutschen Sprache in kulturellen Institutionen, die seit der

    Staatsgründung in Kraft waren, aufzuheben. Die israelische Regierung erlaubt

    daraufhin eine moderatere Handhabung der deutschen Sprache. Bis

    1983 musste die Regierung solche Entscheidungen bestätigen.

     

    26. März 1957

    Erich Ollenhauer, Parteivorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands,

    wird o.ziell vom Staat Israel eingeladen. Als erster Deutscher

    hält er in Israel eine ö.entliche Rede.

     

    15. September 1957

    Willi Daume, der Präsident des Deutschen Sportbundes, reist nach Israel,

    um dem dortigen Sportverband eine Spende zu überreichen. Die Sonderstellung

    des Sports in der ersten o.ziellen Annäherung der beiden Länder

    führte dazu, dass nach Daumes Besuch Bundestagsabgeordnete als Sportfunktionäre

    getarnt nach Israel reisten.

     

    27. Dezember 1957

    Ein geheimes Gespräch zwischen Schimon Peres und Franz Josef Strauß

    markiert den Beginn deutscher Rüstungslieferungen an Israel. Der Generaldirektor

    des israelischen Verteidigungsministeriums besucht den deutschen

    Verteidigungsminister in dessen Haus in Rott am Inn. Erst 1964 erfährt die

    Ö.entlichkeit davon.

     

    30. April 1958

    Eine Gruppe evangelischer Christen um Lothar Kreyssig gründet die Aktion

    Sühnezeichen Friedensdienste (ASF). Sie rufen junge Deutsche dazu auf, in

    Anerkennung der deutschen Schuld während der NS-Zeit durch freiwilligen

    Dienst in Israel, Polen und Russland ein Sühnezeichen zu leisten.

     

    1958

    An der Deutschen Sporthochschule Köln beginnt der Israeli Emanuel Schaffer

    den Trainerlehrgang des Deutschen Fußball-Bundes. Später wird Schaffer

    Trainer der israelischen Fußball-Nationalmannschaft. Im Februar 1963

    beginnt der erste Studierendenaustausch mit dem Besuch von Studenten

    der Deutschen Sporthochschule Köln an der israelischen Sporthochschule

    Wingate Institute in Netanya. 1971 gehen die beiden Institute die erste israelisch-

    deutsche Hochschulpartnerschaft ein.

     

    Dezember 1959

    Das Weizmann-Institut in Israel lädt die deutsche Max-Planck-Gesellschaft

    nach Israel ein. Mit der Annäherung der beiden Wissenschaftsinstitutionen

    beginnt die wissenschaftliche Zusammenarbeit. 1964 wird sie mit dem so genannten

    Minerva-Vertrag besiegelt. Im Juli 1986 wird die Deutsch-Israelische

    Stiftung für wissenschaftliche Forschung und Entwicklung, GIF, gegründet.

    Sie hat ihren Hauptsitz in Jerusalem und ein Liaison-Büro in München.

     

    1960

    Motti Auerbach, Sohn des letzten Rabbiners von Frankfurt am Main, wird

    als Repräsentant für Volkswagen in Israel ausgewählt. Felix Burian, der 1938

    aus seiner Heimat Wien flüchten musste, eröffnet in Israel die erste Volkswagen-

    Werkstatt.

     

    14. März 1960

    Die erste Begegnung von Bundeskanzler Konrad Adenauer mit Ministerpräsident

    David Ben-Gurion findet im Hotel Waldorf Astoria in New York

    statt¨–¨an einem neutralen Ort. In den Gesprächen geht es um die deutsche

    Unterstützung für Israel. Wichtiger aber ist die Tatsache, dass mit diesem

    in freundlicher Atmosphäre geführten Tre.en eine Verständigung zwischen

    Deutschland und Israel und dem Judentum wieder möglich erscheint.

     

    11. April 1961

    In Jerusalem beginnt das Hauptverfahren gegen Adolf Eichmann, der als

    SS-Angehöriger in einer speziellen Gestapo-Abteilung maßgeblich am

    Holocaust beteiligt war. Am 15.²Dezember verkündet das Gericht das Urteil.

    Die Todesstrafe wird im folgenden Jahr vollstreckt.

     

    1963

    Rund 30 Deutsche nehmen an der ersten Israel-Studienreise teil, die von

    der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) durchgeführt wird. Ende

    2012 zählt das Programm bereits 7.300 Teilnehmende an 267 Israel-Reisen.

     

    12. Mai 1965

    Israel und die Bundesrepublik Deutschland nehmen diplomatische Beziehungen

    auf. Der deutsche Bundeskanzler Ludwig Erhard und der israelische Ministerpräsident

    Levi Eschkol vereinbarten den Austausch von Botschaftern.

     

    18. und 24. August 1965

    Rolf Pauls wird erster deutscher Botschafter in Israel. Anfangs gab es heftigen

    Protest gegen einen ehemaligen Wehrmachtso.zier als deutschen

    Botschafter.

    Der in Wien geborene Diplomat Ascher Ben-Natan überreicht sein Beglaubigungsschreiben

    als erster israelischer Botschafter in der Bundesrepublik

    Deutschland.

     

    1966

    Kurz nach Aufnahme der o.ziellen Beziehungen treten auch die ersten

    Städte miteinander in Kontakt, so geht zum Beispiel Berlin-Charlottenburg

    mit den Städten Or Yehuda sowie Kiryat Ata Partnerschaften ein. Heute bestehen

    mehr als 100 Städtepartnerschaften zwischen Israel und Deutschland.

     

    Januar 1966

    In Frankfurt am Main wird das Staatliche Israelische Verkehrsbüro eröffnet.

    Seit 1987 gibt es ein Zweigbüro auf dem Kurfürstendamm in Berlin, das in den

    1990er-Jahren nach Berlin-Mitte umzieht; seit 2003 befindet sich das Hauptbüro

    in Berlin. 1974 eröffnete das Tel Aviver Stadtbüro der Deutschen Zentrale

    für Tourismus und beginnt für Deutschland als Tourismusziel zu werben.

     

    21. März 1966

    In Bonn wird die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) gegründet. Rund

    4600 Mitglieder zählt die bundesweite Organisation heute, in der sich gemäß

    dem zentralen Leitsatz „Freunde Israels in überparteilicher Zusammenarbeit

    zusammenfinden, um in Solidarität mit dem Staat Israel und seiner

    Bevölkerung zu wirken“. Im April 1971 wird in Tel Aviv die Israelisch-Deutsche

    Gesellschaft gegründet. Die Partnerorganisation der DIG hat ebenso wie ihr

    Pendant den Ausbau eines Dialogs zwischen beiden Ländern zum Ziel.

    9. Mai 1966

    Konrad Adenauer besucht David Ben-Gurion in dessen Rückzugsort in Sde

    Boker in der Negev-Wüste. Ein Jahr später stirbt Adenauer und Ben-Gurion

    reist erstmals seit Oktober 1945 im April 1967 zu Adenauers Beisetzung

    nach Deutschland.

     

    18. April 1967

    In Tel Aviv wird die Israelisch-Deutsche Handelskammer gegründet. Am selben

    Tag entsteht in Frankfurt ihr Gegenstück, die Deutsche Gesellschaft zur

    Förderung der Wirtschaftsbeziehungen mit Israel.

     

    1968

    Das Lufthansabüro in Tel Aviv wird eröffnet und die ersten Direktflüge von

    Frankfurt und München nach Tel Aviv werden eingerichtet.

     

    19. März 1969

    Im Bundestag werden Mitglieder einer Delegation der Knesset begrüßt. Es

    ist der erste Besuch einer Abordnung israelischer Parlamentarier in Deutschland.

    Am 2. April 1971 bilden Mitglieder des Deutschen Bundestages eine

    „Kontaktgruppe des Bundestages zu Israel“ mit 106²Mitgliedern, die dann

    zur Parlamentariergruppe wird. Das israelische Pendant in der Knesset formiert

    sich 1978. Im Juni 1971 besucht zum ersten Mal eine Delegation des

    Bundestags die israelische Knesset.

     

    22. Februar 1970

    Der israelische Außenminister Abba Eban tri.t am Flughafen München ein.

    Sein Besuch ist der erste eines israelischen Regierungsmitglieds in der Bundesrepublik

    Deutschland.

     

    5. September 1972

    Während der Olympischen Spiele in München nehmen palästinensische

    Terroristen elf Mitglieder der israelischen Olympia-Mannschaft als Geiseln.

    Alle Geiseln werden ermordet oder sterben bei der missglückten Befreiungsaktion.

    Ein deutscher Polizist stirbt ebenfalls. Zum 40.²Jahrestag des

    Terroranschlags wird in München eine Gedenktafel enthüllt. 2015 soll ein

    Erinnerungsort eingerichtet werden.

     

    8. Juni 1973

    Als erster amtierender Bundeskanzler besucht Willy Brandt Israel. Dort prägt

    er eine bleibende Formel für das deutsch-israelische Verhältnis: „Unsere normalen

    Beziehungen haben den Charakter der Besonderheit.“

     

    1. Januar 1975

    Die „Gemeinsamen Bestimmungen für die Durchführung und Förderung

    des deutsch-israelischen Jugendaustausches“ treten in Kraft. Bereits seit

    den 1950er-Jahren reisen deutsche Jugendgruppen nach Israel. 2001 wird

    das Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch ConAct

    gegründet.

     

    8. Juli 1975

    Ministerpräsident Yitzhak Rabin tri.t als erster israelischer Regierungschef

    in Deutschland ein. Er beginnt den Besuch im ehemaligen Konzentrationslager

    Bergen-Belsen.

     

    3. September 1975

    Der israelische Gewerkschaftsdachverband Histadrut und der Deutsche Gewerkschaftsbund

    schließen einen Partnerschaftsvertrag. Es ist weltweit der

    einzige dieser Art.

     

    1. Januar 1979

    Das Goethe-Institut, das weltweit tätige deutsche Kulturinstitut, eröffnet

    eine Niederlassung in Tel Aviv. 1988 folgt ein weiteres Institut in Jerusalem.

     

    2. November 1983

    Der israelische Star-Basketballer Ralph Klein wird Bundestrainer der deutschen

    Basketball-Nationalmannschaft. Der in Berlin geborene Holocaust-Überlebende

    betreut die deutsche Mannschaft bis 1987.

     

    8. Oktober 1985

    Bundespräsident Richard von Weizsäcker tri.t in Israel ein. Der viertägige

    Besuch ist der erste eines deutschen Staatsoberhaupts in Israel.

     

    6. April 1987

    Als erstes israelisches Staatsoberhaupt tri.t Chaim Herzog in Deutschland

    ein. Der Präsident bezeichnet den Staatsbesuch als den „o.enkundigen

    Beweis für das Scheitern der Nazis“. Am ersten Tag seines Aufenthalts besucht

    er das ehemalige Konzentrationslager Bergen-Belsen.

     

    1. Mai 1988

    Das Segelschulschi. der deutschen Marine, die „Gorch Fock“, legt im Hafen

    von Haifa an. Es ist das erste Mal, dass deutsche Soldaten israelischen

    Boden betreten. Im Mai 2005 geht die „Gorch Fock“ im Rahmen der

    40-Jahr-Feiern zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen erneut in Haifa

    vor Anker.

     

    9. November 1989

    Der Fall der Berliner Mauer rückt die Möglichkeit der Wiedervereinigung

    Deutschlands näher. In Israel werden die Ereignisse mit Sorge verfolgt, wie

    der Briefwechsel zwischen Ministerpräsident Yitzhak Schamir und Bundeskanzler

    Helmut Kohl zeigt.

     

    16. September 1992

    Ministerpräsident Yitzhak Rabin besucht als erster israelischer Regierungschef

    das vereinigte Deutschland. Er hält eine viel beachtete Rede im ehemaligen

    Konzentrationslager Sachsenhausen.

     

    16. Januar 1996

    Anlässlich seines viertägigen Staatsbesuchs in Deutschland spricht Israels

    Präsident Ezer Weizman vor dem Bundestag. Die auf Hebräisch gehaltene

    Rede ist die erste eines israelischen Staatspräsidenten an diesem Ort.

    Weizman spricht zudem als erstes ausländisches Staatsoberhaupt seit der

    deutschen Wiedervereinigung vor dem Bundestag.

     

    5. Mai 1998

    Zum ersten Mal besuchen deutsche O.ziersanwärter Israel, um an einem

    gemeinsamen Training mit der israelischen Armee teilzunehmen. Daneben

    absolvieren sie ein umfangreiches Bildungsprogramm.

     

    21. September 1999

    Der israelische Ministerpräsident Ehud Barak besucht den deutschen Bundeskanzler

    Gerhard Schröder in dessen neuem Amtssitz in Berlin. Es ist der

    erste Besuch eines ausländischen Regierungschefs nach der Verlegung der

    Hauptstadt von Bonn nach Berlin.

     

    16. Februar 2000

    Während eines Staatsbesuchs spricht der deutsche Bundespräsident Johannes

    Rau vor der Knesset. Die auf Deutsch gehaltene Rede ist die erste

    eines deutschen Staatsoberhaupts an diesem Ort. Er sagt: „Aus der Geschichte

    folgt Verantwortung.“

     

    23. Oktober 2001

    In Anwesenheit von Bundespräsident Johannes Rau wird in Wittenberg

    „ConAct“ eröffnet, das Koordinierungszentrum Deutsch-Israelischer Jugendaustausch.

    Partner auf israelischer Seite ist der Israel Youth Exchange Council in Tel Aviv.

     

    24. Januar 2005

    Zum Gedenken an den 60. Jahrestag der Befreiung der Konzentrationslager

    spricht Bundesaußenminister Joschka Fischer vor der Vollversammlung

    der Vereinten Nationen in New York. „Das Existenzrecht des Staates

    Israel“, sagt Fischer, „wird immer unverhandelbare Grundposition deutscher

    Außenpolitik bleiben.“

     

    6. Dezember 2007

    In Berlin wird die Stiftung Deutsch-Israelisches Zukunftsforum gegründet. Ein

    zweites Büro befindet sich in Tel Aviv. Die Stiftung geht auf eine Idee des israelischen

    Staatspräsidenten und des deutschen Bundespräsidenten zurück.

    Ihr Ziel ist es, Projekte junger Erwachsener aus beiden Ländern zu fördern.

     

    16. März 2008

    Die Regierungen Israels und Deutschlands nehmen aus Anlass des 60. Jahrestags

    der Staatsgründung Israels Regierungskonsultationen auf. Geleitet

    von Ministerpräsident Ehud Olmert und Bundeskanzlerin Angela Merkel,

    sollen die Konsultationen dazu beitragen, durch gemeinsame politische

    Maßnahmen das Verhältnis der beiden Staaten zu festigen.

    18. März 2008

    Bundeskanzlerin Angela Merkel hält eine Rede auf Deutsch vor der Knesset.

    Damit spricht zum ersten Mal eine ausländische Regierungschefin vor

    dem israelischen Parlament. Eigentlich ist diese Ehre nur Staatsoberhäuptern

    vorbehalten. Sie sagt: „Die Sicherheit Israels ist für mich als deutsche

    Bundeskanzlerin niemals verhandelbar.“

     

    27. Januar 2010

    Am 65. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz

    spricht Israels Staatspräsident Schimon Peres vor dem Bundestag. Er sagt:

    „Während es mein Herz zerreißt, wenn ich an die Gräueltaten der Vergangenheit

    denke, blicken meine Augen in die gemeinsame Zukunft einer Welt

    von jungen Menschen, in der es keinen Platz für Hass gibt.“

     

    8. April 2011

    Eröffnung des israelischen Generalkonsulats für Süddeutschland in München,

    in Anwesenheit von Israels Außenminister Avigdor Lieberman und

    Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer. 2015 bekommt das Generalkonsulat

    eine neue Adresse am Karolinenplatz.

     

    23. Februar 2014

    Nahezu alle Minister der Bundesregierung fuhren zuletzt zu den fünften Regierungskonsultationen

    im Februar 2014 nach Jerusalem, die im Licht des

    bevorstehenden Jubiläums 2015 standen.

     

    25. Februar 2014

    Aus der Hand von Israels Präsident Schimon Peres erhält die deutsche Bundeskanzlerin

    Angela Merkel den höchsten Staatsorden „Itur Nesi Medinat

    Israel“. Der Orden ehrt Menschen und Organisationen, die sich in herausragender

    Weise um Israel verdient gemacht haben.

     

    23. Oktober 2014

    Der deutsche Botschafter in Israel, Andreas Michaelis, und der israelische

    Staatspräsident, Reuven Rivlin, eröffnen am 23. Oktober gemeinsam das

    Jubiläumsjahr zum 50-jährigen Bestehen der diplomatischen Beziehungen

    in Israel. Den Rahmen dafür bildeten die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen

    Einheit in der Residenz des Botschafters in Herzliya.

     

     

    17. Dezember 2014
    Der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, und Bundespräsident Joachim Gauck eröffnen im Rahmen der Zündung der zweiten Chanukka-Kerze in der Residenz des Botschafters in Berlin das Jubiläumsjahr
    in Deutschland.
    Ab Januar 2015 fanden mehrere Hundert Jubiläumsveranstaltungen, Begegnungen, Delegationsreisen, Projekte und neue Initiativen anlässlich „50 Jahre Israel - Deutschland“  in Deutschland und Israel statt.

     

    10-13. Mai 2015
    Der Staatspräsident Israels, Reuven Rivlin, ist auf Einladung des Bundespräsidenten Joachim Gauck in Deutschland. Im Rahmen dessen werden die gemeinsame bilaterale Briefmarke veröffentlicht und ein gemeinsamer Festakt begangen.

     

    5.-6. Dezember 2015
    Bundespräsident Joachim Gauck besucht Israel
     zum Ausklang des Jubiläumsjahres der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Deutschland und Israel. 
     
     
    16. Februar 2016
    Die 6. Regierungskonsultationen finden in Berlin statt.

      

     
     
     
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