Stellungnahme zum Beschuss der UNRWA-Schule in Beit Hanoun

Stellungnahme zum Beschuss der UNRWA-Schule

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    IDF precision strikes on terror sites located next to schools IDF precision strikes on terror sites located next to schools : IDF Spokesperson
     
     

    Update am 28.07.:​

    Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) haben in den letzten Tagen die Vorfälle in der UNRWA-Schule in Beit Hanoun untersucht.
    Am Sonntag (27.07.) wurde nun ein vorläufiger Untersuchungsbericht vorgelegt. Demnach wurden Soldaten der ZAHAL von Kämpfern der Hamas mit Panzerabwehrgeschossen beschossen und feuerten daraufhin mehrere Granaten in deren Richtung.
    Die bisher vorliegenden Hinweise deuten darauf hin, dass eine einzelne Granate im Hof der UNRWA-Schule landete, die zu diesem Zeitpunkt bereits vollständig geräumt war.
    Die ZAHAL betonten, dass sie nicht gegen im Gazastreifen ansässige internationale Organisationen vorgingen oder diese zum Ziel hätten. Die Arbeit der COGAT (Coordination of Government Activties in the Territories) wird auch während der Kampfhandlungen unvermindert fortgesetzt.
    Angesichts der Untersuchungsergebnisse weisen die ZAHAL alle Vorwürfe verschiedener Seiten zurück, wonach Menschen auf dem Schulgelände infolge der Operationen der israelischen Armee getötet wurden.


    Beitrag vom 25.07.:

    Die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (ZAHAL) untersuchen derzeit die Möglichkeit, dass es sich bei der in der UNRWA-Schule in Beit Hanoun eingeschlagenen Rakete um ein Geschoss der Hamas gehandelt hat. Der UNRWA-Sprecher Chris Gunness sagte, dass im Laufe des Tages Raketen der Hamas in Beit Hanoun niedergegangen seien.

     
    Vorläufige Berichte belegen, dass Kämpfe in dem Gebiet stattgefunden haben und dass die Hamas im Umkreis der Schule Panzerabwehrzellen unterhält.
     
    In den vergangenen Tagen, einschließlich vergangener Nacht, haben die ZAHAL die Anwohner per Flugblatt gewarnt. Darin wurden die Bewohner aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. Außerdem wurden dem UNRWA und Roten Kreuz geraten, die UNRWA-Schulen in diesem Gebiet zu evakuieren, da Hamas-Geschosse explizit von dort kamen.
     
    Am heutigen Donnerstag wurde zwischen 10 und 14 Uhr ein humanitärer Korridor eingerichtet, um Zivilisten die Möglichkeit zu geben, das Gebiet zu verlassen. Berichten zufolge machten mehrere Dutzend Menschen von dieser Möglichkeit Gebrauch, doch die Mehrzahl der Einwohner verblieb in dem Gebiet. Laut Informationen, die Israel erreichten, hatten Hamas-Kämpfer die Bewohner daran gehindert, das Gebiet zu verlassen.
     
    Hamas missbraucht Gebäude des UNRWA im Gaza-Streifen. Allein in den letzten Tagen wurden zwei Waffenlager der Hamas aufgedeckt, die in UNRWA-Schulen versteckt waren. Vertreter der UNRWA bestätigten, dass Raketen in ihren Schulen gefunden wurden. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon verurteilte dies und sagte, dass Schulen so als Militärziele missbraucht und Menschen, die dort Unterschlupf finden, gefährdet würden.
     
    Die Hamas begeht weiter Kriegsverbrechen, indem sie Kämpfe aus zivilen Gebieten heraus austrägt – aus Krankenhäusern, Krankenwagen, Schulen und Moscheen – und indem sie auf israelische Zivilisten zielt. Im Gegensatz dazu tut die IDF alles in ihrer Kraft stehende, um zivile Opfer zu vermeiden, und bedauert jedes einzelne zivile Opfer.
     
    (ZAHAL, 24./27.07.14)
     
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