Präsident Peres trifft US-Sicherheitsberaterin Rice

Präsident Peres trifft Sicherheitsberaterin Rice

  • icon_zoom.png
    President Peres with US National Security Advisor Susan Rice in Jerusalem President Peres with US National Security Advisor Susan Rice in Jerusalem
    Präsident Shimon Peres und Susan Rice (Foto: MFA)
     
    Präsident Shimon Peres hat sich am Mittwoch (07.05.) in Jerusalem mit der nationalen Sicherheitsberaterin der US-Regierung, Susan Rice, getroffen. Während des Arbeitstreffens sprachen sie über die diplomatische Situation zwischen Israel und den Palästinensern, die Verhandlungen mit dem Iran und die strategische Partnerschaft zwischen Israel und den USA.
    Zum Stand der Verhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern sagte Präsident Peres: „Alle sind sich einig, dass eine Pause nötig ist, aber das ist kein Grund, die Verhandlungen zu stoppen. Vielmehr müssen wir sie so bald wie möglich wieder aufnehmen. Meiner Einschätzung nach will Abu Mazen (Mahmud Abbas) noch immer einen Friedensschluss erreichen; ich denke nicht, dass er in der Hauptsache seine Meinung geändert hat, also eine Zwei-Staaten-Lösung und die Absage an Terrorismus. Er ist für uns ein Verhandlungspartner. Es braucht internationalen Druck auf die Hamas, die die vom Quartett formulierten Grundbedingungen akzeptieren muss. Die Welt ist sich einig über diese Bedingungen und ich glaube, dass der Hamas keine andere Möglichkeit gegeben werden sollte, falls sie weiterhin Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Niemand sollte ihnen ihre Raketen und Tunnel finanzieren.“
    Präsident Peres äußerte sich auch den P5+1-Verhandlungen und sagte: „ Ich denke, dass Sanktionen hilfreich sind. Die iranische Führung sagt nicht die ganze Wahrheit, aber ohne die Sanktionen würde sie auch das nicht einräumen, was sie einräumt. Wenn Präsident Obama noch abwartet, werden wir einen kritischen Punkt erreichen, an dem sich zeigt, ob sie nur Worte zu bieten haben, oder einen ernsthaften Wechsel wollen. Die Welt wird die Taten beurteilen, nicht die Worte.“
    (Außenministerium des Staates Israel, 07.05.14)
     
DruckenDruckversion
  
Einem Freund mailen
  
Bookmark and Share