Netanyahu in Frankreich

Netanyahu in Frankreich

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    Ministerpräsident Binyamin Netanyahu ist am Mittwoch in Paris mit dem französischen Präsidenten François Hollande zusammengetroffen.
     
    Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz erklärte er:
     
    „Ich bin stolz darauf, dass wir morgen [Donnerstag] gemeinsam nach Toulouse fahren werden, wo wir unsere gemeinsame Haltung gegen Antisemitismus und Fanatismus vertreten werde – Fanatismus gegen Juden und Nichtjuden – und gegen den Terror. Meiner Meinung nach ist dies die Basis für unsere gemeinsame Kultur. Wir sind für Freiheit und wir stellen uns gemeinsam jenen entgegen, die sie verletzen und Unschuldige umbringen.
     
    […]
     
    Das erste Thema, dem wir heute viele Zeit gewidmet haben, war […] der Iran. Ich möchte hier besonders die harte Haltung Frankreichs in Bezug auf härtere Sanktionen gegen den Iran positiv erwähnen. Meiner Meinung nach ist das sehr wichtig. Die Sanktionen treffen die iranische Wirtschaft, doch wie ich Ihnen bereits gesagt habe, haben sie bis heute das iranische [Atom-]Programm nicht aufgehalten. […]
     
    Wir haben auch über Wege gesprochen, wie man Frieden und Sicherheit voranbringen könnte – durch Verhandlungen mit unseren palästinensischen Nachbarn und der Palästinensischen Autonomiebehörde. Ich bin bereit, zu Gesprächen zurückzukehren. Ich war dazu bereit seit dem Tag, an dem ich zum Regierungschef gewählt wurde. Das war meine Politik und bleibt meine Politik.
     
    Die Entfernung zwischen Ramallah und Jerusalem kann man in nur sieben Minuten überwinden. […] Es gibt keinen Grund, warum wir nicht zusammensitzen sollten. Es werden keine einfachen Verhandlungen. Wir verstehen, dass sowohl Israel als auch die Palästinensische Autonomiebehörde wichtige Schritte ergreifen müssen. Der einzige Weg, diesen Weg zu Ende zu gehen, ist, ihn anzufangen. […]“
     
    Auf die Frage eines französischen Journalisten, welche Bedingungen er für die Aufnahme von Verhandlungen mit den Palästinensern stelle, erläuterte Netanyahu:
     
    „Ich habe überhaupt keine Bedingungen. Ich bin bereit, sofort ohne jede Vorbedingungen in Verhandlungen zu treten.“
     
    (Amt des Ministerpräsidenten, 31.11.12)
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