Netanyahu: Hamas schwer getroffen

Netanyahu: Hamas schwer getroffen

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     : Government Press Office Haim Zach
     
     
    Ministerpräsident Benjamin Netanyahu erklärte am Mittwochabend zur Operation Schutzlinie:
     
    „Ich möchte sagen, dass die Umsetzung der Waffenruhe ein großer militärischer und diplomatischer Erfolg für den Staat Israel ist. Die Hamas wurde hart getroffen und keine einzige ihrer Vorbedingungen für eine Waffenruhe wurde erfüllt, keine einzige. Als Ministerpräsident Israels trage ich die oberste Verantwortung für die Sicherheit der Bürger Israels und dies hat meine Kollegen – Verteidigungsminister Moshe Ya’alon und Generalstabschef Lt.-Gen. Benny Gantz – und mich während jeder Phase der Operation Schutzlinie geleitet. […]
     
    Vom ersten Moment an hatten wir ein klares Ziel: Wir wollten der Hamas und den anderen Terrororganisationen einen harten Schlag zu versetzen und damit eine anhaltende Ruhe für alle Bürger Israels zu erreichen. Ich kann sagen, dass die Hamas tatsächlich hart getroffen wurde. Zuerst haben wir das Netzwerk aus Angriffstunneln zerstört, das sie über die Jahre aufgebaut hatte. Ich möchte betonen, dass dies der Grund für den Einsatz der Bodentruppen war. Als die Mission abgeschlossen war, als die Israelischen Verteidigungsstreitkräfte berichteten, dass die Mission erfüllt wurde, haben wir die Kräfte abgezogen, um der Hamas nicht die Möglichkeit zu geben, unsere Soldaten zu töten oder zu entführen –  was die Hamas nur zu gerne erreicht hätte. […]
     
    Der Rückschlag, den die Hamas einstecken musste, ist seit ihrer Gründung beispiellos, ein sehr harter Schlag. Ich möchte anmerken, dass sie auch einen diplomatischen Treffer einstecken mussten. Die Hamas hat Bedingungen an den Beginn einer Waffenruhe geknüpft. Wir haben der ägyptischen Initiative für eine Waffenruhe schon in den ersten Tagen zugestimmt, bedingungslos und ohne zeitliche Beschränkungen, während die Hamas Bedingungen aufgestellt hat. […] Keine ihrer Bedingungen wurde erfüllt.
     
    Wir haben von Anfang an einer Sache zugestimmt – dem humanitären Wiederaufbau des Gazastreifens mit Überwachungsmechanismen und Kontrollmöglichkeiten in unseren Händen. Dadurch soll verhindert werden, dass Waffen eingeführt werden oder Materialien, die zum Bau von Waffen verwendet werden können. […]
     
    Werden wir unser Ziel einer dauerhaften Ruhe erreichen? Ich glaube, es ist noch zu früh, das zu wissen, aber ich kann sagen, dass der harte Schlag, den die Hamas und die Terrororganisationen einstecken mussten, sowie unsere Möglichkeit durch Grenzkontrollen, die Wiederbewaffnung zu verhindern, die Chancen verbessert haben, dass wir dieses Ziel erreichen. […]
     
    Ich möchte an dieser Stelle sagen, dass wir keinerlei Beschuss irgendeines Teils Israels dulden werden, und so, wie wir bisher darauf reagiert haben, werden wir weiterhin reagieren – mit noch größerer Schlagkraft.“
     
    (Büro des Ministerpräsidenten, 27.08.14)
     
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