Shavuot

Shavu'ot – שבועות

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    Shavu'ot, das letzte der drei Wallfahrtsfeste nach der Zählung vom Beginn des jüdischen Jahres, fällt in die siebente Woche nach Pessach (6. Sivan).

    Das fest markiert das Ende der Gersten- und den Beginn der Weizenernte. Die Thora (Lev. 23,22) beschreibt das Fest als Wochenfest (hebr. Shavu'ot) – wegen der Wochenzählung zwischen Pessach und Shavu'ot – und als den Tag, an dem neues Getreide und neue Früchte an die Priester im Tempel übergeben wurden.

    Eine weitere Komponente von Shavu'ot – die Erinnerung an die Gabe der Thora auf dem Berge Sinai – ist rabbinischen Ursprungs.

    Shavu'ot wird von der orthodoxen Bevölkerung mit vielen Stunden kontinuierlichen religiösen Lernens und in Jerusalem mit einer festlichen Gebetsversammlung an der Klagemauer begangen.

    In den Kibbuzim bezeichnet Shavu'ot den Höhepunkt der Ernte des neuen Getreides und den ersten Reife von Früchten, darunter die sieben in der Bibel erwähnten Früchte des Heiligen Landes (Weizen, Gerste, Trauben, Feigen, Granatäpfel, Oliven und Datteln).
     
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